Jucken . . . Kribbeln . . . Atemnot
Sicherer Umgang mit Lebensmittelunverträglichkeiten
Wenn verschiedene Lebensmittel nicht oder nur in geringer Menge gegessen werden dürfen, muss natürlich trotzdem eine ausreichende Nährstoffzufuhr gewährleistet sein. Gerade bei Grundnahrungsmitteln, wie Milch, Getreide oder Obst darf ein einfaches Weglassen ohne entsprechende Austauschprodukte nicht das Ziel sein.
Das Seminar beleuchtet, wie eine ausgewogene Ernährung aussieht, die trotz Allergie oder Intoleranz alle für das Kind relevanten Nährstoffe in ausreichendem Maße berücksichtigt. Ziel ist, dass Fachkräfte Sicherheit im Umgang mit betroffenen Kindern und deren Familien gewinnen und den Anspruch auf Teilhabe beim Essen -soweit möglich -umsetzen können.
Inhalte
• Was unterscheide Allergien von Intoleranzen?
• Welche Allergien spielen im Kindesalter eine besondere Rolle?
• Kann man der Entstehung von Allergien vorbeugen?
• Wo sind wirklich (lebens)gefährliche Reaktionen zu erwarten? Wo nicht?
• Welche Lebensmittel sind besonders zu beachten?
• Kann das allergene Potential durch Koch- und Küchentechnik reduziert werden?
• Wie können Nährstoffdefizite verhindert werden?
• Pflichten und Absicherungen: Lebensmittelinformations-Verordnung (LMIV)
• Was verrät die Verpackung?
• Worauf muss in der Küche besonders geachtet werden?
Zielgruppen
Pädagogische und hauswirtschaftliche Mitarbeitende aus Kitas und Schulen,
Kindertagespflegepersonen, Speisenanbieter
Referent/-in:
Dr. Petra Schulze-Lohmann, DGE, Sektion Schleswig-Holstein
Online
09:00–15:30 Uhr
Kosten: 120,- €
