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Die Brotdosenwählscheibe – mit Kindern gemeinsam entscheiden

Ein Tool für Kinder, ihre Eltern und Pädagog*innen, das dazu ermutigt, gemeinsam zu überlegen, was in die Brotdose soll.

Mit dem Frühstück bekommen Kinder den besten Start in den Tag zum Bewegen, Toben, Entdecken und Lernen. Das zweite Frühstück in der Kita oder Schule ist ein kleiner Brotdosensnack. Super sind viel buntes Gemüse und Obst, dazu Getreide und ein kleines Milchprodukt sowie ausreichend Wasser.

Wenn Kinder mitreden dürfen, was in die Brotdose kommt, freuen sie sich schon auf das Öffnen in der Kita oder in der Schule. Hierbei hilft die Brotdosenwählscheibe. Die Kinder können gemeinsam mit ihren Eltern oder Pädagog*innen die Pfeile drehen und herausfinden, was sie kennen, mögen und was sie einmal ausprobieren möchten.

Brotdosenwählscheibe, Vorder- und Rückseite © Benno Jonitz

Die Brotdosenwählscheibe für Ihre Kita und Schule

Die Brotdosenwählscheibe ist da! Kitas und Schulen können sie ganz unkompliziert bei uns bestellen (kontakt-sh@dge.de, 0431 - 627 06) und vielseitig nutzen – ob zum spielerischen Einsatz in der Einrichtung, als spannende Ergänzung bei Elternabenden oder zum Weitergeben an die Eltern. So wird gesunde Ernährung zum Kinderspiel!

So funktioniert die Brotdosenwählscheibe

Die Brotdosenwählscheibe ist ein spielerisches Hilfsmittel, das Kinder auf einfache Weise an das Thema gesunde Ernährung heranführt. Auf ihr ist der Ernährungskreis abgebildet, der die verschiedenen Lebensmittelgruppen zeigt. Die Größe der Abschnitte macht deutlich, von welchen Lebensmitteln viel und von welchen eher weniger gegessen werden sollte.

Natürlich ist nicht alles, was im Ernährungskreis zu sehen ist, für die Brotdose geeignet – aber genau das macht die Entdeckung spannend! Mit der Wählscheibe können Kinder ihre „Lieblingslebensmittel“ auswählen, neue Lebensmittel kennenlernen und gemeinsam mit Pädagog*innen und/oder Eltern besprechen, was eine ausgewogene Pausenmahlzeit ausmacht. Neben dem gesundheitlichen Aspekt kann die Wählscheibe auch für die Sprachkompetenz genutzt werden: "Bäh" ist schnell gesagt, sagt aber nicht, ob die Birne vielleicht zu süß oder sauer, zu weich, grieselig oder hart, zu grün oder gelb ist – so werden auch gleich Adjektive geübt.


Tipps und Anregungen für Vielfalt und Abwechslung in der Brotdose

Wichtig: Ausgewogenheit!

Die Hälfte der Dose sollte mit verschiedenem Obst und Gemüse gefüllt werden. So wird der Inhalt bunt und interessant, denn das Auge isst mit. Gucken Sie, was gerade Saison hat, dann schmeckt es am besten. Das BZfE informiert auf seiner Webseite (externer Link) ausführlich über regionale und importierte Obst- und Gemüsesorten, die gerade Saison haben und stellt eine kostenfreie App zur Verfügung, die beim Einkaufen hilft.

Die andere Hälfte der Brotdose teilen sich Getreide- und Milchprodukte. Ein kleines Vollkornbrot mit vegetarischen Aufstrichen oder Käse ist ein Klassiker und schnell gemacht. Für Müslifans können ungesüßte Flocken mit Obst und Milch oder Joghurt gemischt werden.

Im Ganzen oder in Stücken? Rot, grün oder gelb? Hauptsache bunt und abswechslungsreich!

Obst
in mundgerechter Form/Fingerfood
Apfelschnitze | Bananenstücke | frische Beeren | Birnenspalten | Melonenkugeln | Physalis | Orangenspalten | kleine Obstspieße mit Weintrauben und Clementinen

Gemüse
in mundgerechter Form/Fingerfood
Minitomaten | Paprikastückchen | Kohlrabisticks | Gurkenscheiben | Radieschen | Möhrensticks | kleine Gewürzgurken | Maiskölbchen | aufgetaute Erbsen | vorgegarte Kichererbsen

Zubereitungen
Tomatenfrischkäse | Paprikaquark | Gemüseaufstriche z. B. aus Möhren oder Roter Bete | Linsencurrydipp | Kichererbsenpüree | Hummus aus Bohnen | gegarter Blumenkohl mit Sesamquarkdipp | Beerenpüree ins Müsli | Apfelmark zum Löffeln

Hinweise

  • Obst und Gemüse wählen, das Saison hat, denn meistens schmeckt es dann besonders gut und ist günstiger.
  • Tiefkühlbeerenfrüchte sollten, besonders für die ganz Kleinen, abgekocht werden, bevor sie z. B. zum Müsli gegeben werden.
  • Quetschies sind übrigens kein Ersatz für Obst und Gemüse und schaden sowohl den Zähnen als auch der Sprachentwicklung.
  • Wenn die Gurke in Scheiben gerade nicht gut ankommt, einfach mal eine der Länge nach geschnittene Gurke ausprobieren (gilt natürlich auch bei anderen Obst und Gemüsesorten).

In Scheiben, gerollt oder gestapelt – Hauptsache abwechslungsreich!

  • Körnerbrot mit Frischkäse in Quadrate schneiden
  • Reis-, Mais- oder Linsenwaffeln mit Scheibenkäse, gestapelt
  • Knäckebrotdoppeldecker mit Scheibenkäse dazwischen
  • feines Vollkornbrot mit vegetarischem Gemüseaufstrich, diagonal halbiert
  • Dinkelbrot mit magerem Fleischaufschnitt belegt
  • Mini-Fladenbrot gefüllt mit Hummus und Kräutern, Kinderhandgröße
  • Pumpernikeltaler mit Frischkäse und Gurke zu Türmchen stapeln
  • Vollkornwrap mit Curryfrischkäse gefüllt, aufgerollt, in Scheiben geschnitten
  • Brotwürfel mit Gemüsescheiben auf Spieße stecken
  • Käsewürfel pur oder aufgespießt mit Weintrauben oder kleinen Tomaten
  • Knäckebrotstücke mit herzhaftem Quark, zum Dippen
  • ein halbes gekochtes Ei, mit in die Dose gelegt
  • Kichererbsenbällchen mit Schafskäsedipp
  • herzhafte Muffins/Waffeln oder Pancakes, vorab portionsweise eingefroren, morgens in die Dose legen

Hinweise

  • Vollkornbrot gibt es in verschiedenen Varianten. Wenn ein Kind noch nicht so gut beißen bzw. kauen kann, sollte ein feinvermahlene Vollkornbrot gewählt werden.
  • Bei Knäckebrot sollten die Inhaltsstoffe immer genau beachtet werden, denn manche Sorten enthalten extrem viel Salz und teilweise auch Fett.
  • Spieße sehen toll aus – wenn die Zeit zum Zubereiten fehlt, können Tomaten, ein paar Käsewürfel und ein kleines Stück Brot auch einfach so in die Brotdose gelegt werden.
  • Auch Wraps selbst zu machen ist sehr zeitaufwändig. Vielleicht können sie zum Abendessen zubereitet werden. Dann kann gleich für den nächsten Tag ein Stück in die Brotdose.

Hafer, Gerste, Dinkel – Hauptsache aus Vollkorn!

Grundlage

  • pure, ungesüßte Getreideflocken mit Milch, Joghurt, Kefir oder Quark vermengen
  • warme Milch mit Haferflocken zu Porridge verkochen

Toppings

  • Obststückchen, 1 Esslöffel Trockenfrüchte, Obstpüree, Fruchtmark
  • 1 Teelöffel Leinsamen, Sesam, Chiasamen
  • 1 Teelöffel Nussmus / gemahlene Nüsse
  • 3 bis 4 Nüsse/Mandeln (Achtung: nur für Kinder, die schon gut kauen können)

Hinweise

  • Müslipackungen sollten immer genau auf ihre Inhaltsstoffe geprüft werden. Oft enthalten sie sehr hohe Zuckermengen. Am besten eignen sich pure Getreideflocken, z. B. Haferflocken – ob feine oder grobe Flocken, die Nährstoffe sind bei beiden Varianten gleich.
  • Achtung: Für die ganz Kleinen sind ganze Nüsse noch nicht geeignet, weil sie zu leicht verschluckt werden können.
  • Milch, Joghurt oder Quark sollten am besten extra, in einer kleinen Flasche oder einem Glas, verpackt mitgegeben werden, damit die Flocken nicht so weich werden.
  • Pflanzendrinks sind eine Alternative zu Milch. Allerdings ist zu beachten, dass die Produkte weniger Eiweiß (wichtig für Wachstum und Entwicklung) enthalten und dieses gegebenenfalls aus anderen Lebensmitteln aufgenommen werden muss. Calcium (wichtig für Knochen- und Zahngesundheit) wird in der Regel in der Menge zugesetzt, die sich auch in Kuhmilch befindet. Bioprodukte dürfen allerding nicht angereichert werden und enthalten dementsprechend nur sehr wenig Calcium.

Kurz und knackig für den Alltag

Erwachsene mahnen immer: „Steck nicht alles in den Mund!“ Wenn für ein Kind ein Lebensmittel vollkommen neu und unbekannt ist, ist es eigentlich ein ganz normaler Instinkt, erst einmal zurückhaltend zu sein. Oft braucht es 15 oder sogar mehr Wiederholungen, bevor ein Kind einen neuen Geschmack akzeptiert. Da ist liebevolle Geduld gefragt.

Wenn ein Kind gerade in der "Apfelphase" oder in der "nur Brot mit Käse- Phase" ist, ist das in Ordnung – hier heißt es "Zeit geben" und einfach immer wieder verschiedene Lebensmittel anbieten. Irgendwann wird das Kind auch wieder etwas anderes mitnehmen wollen.

Vielleicht doch spezielle Produkte für die Kleinen? Nein! Kinder brauchen keine speziellen Kinderlebensmittel! Diese sind häufig zucker-, salz- und fettreich, teuer und oft aufwändig verpackt.

  • Der Elstar schmeckt nicht wie der Boskop und sieht auch anders aus: Sowohl jeder Supermarkt als auch der Wochenmarkt haben heutzutage viele verschiedene Apfelsorten. Vielleicht findet das Kind Rot schöner als Grün und mag säuerlich lieber als süßlich. Es lohnt sich immer, verschiedene Sorten auszuprobieren. Das gilt auch für anderes Obst.
  • Ganze Beeren fühlen sich anders im Mund an als Obstpüree: Manche Kinder sind nur Obstbrei gewöhnt und müssen das Kauen erst einmal üben. Aber es lohnt sich, denn es ist wichtig für Mundmotorik, Zahnstellung und Sprechen lernen.
  • Knäckebrot knackt beim Beißen, Weißbrot dagegen ist ganz leise. Essen kann man mit allen Sinnen genießen. Und bewusst zu horchen, was im Mund gerade so passiert, kann Speisen sehr interessant machen.
  • Runde Gurkenscheiben sind für manche Kinder vielleicht hübscher als längliche Sticks: Alle haben ihre Vorlieben und wenn das Runde derzeit besser schmeckt – warum denn nicht?! Wer viel Zeit übrig hat, kann auch mit Keksformen Herzen oder Sterne ausstechen (dann aber bitte unbedingt die übriggebliebenen Reste essen).

Zeit? Ist meistens knapp! Abends vorbereitete und gekühlte Brotdosen sparen morgens wertvolle Zeit. Und übrigens: Niemand muss ein Brot mit einem Gesicht aus kunstvoll geschnitztem Gemüse in die Dose tun – bis es in der Kita oder Schule ist, ist es sowieso verrutscht.

Lebensmittelverpackung und Transport: Schon beim Kauf nach Möglichkeit auf un- oder sparsam verpackte Produkte achten. Für eine appetitliche Ordnung sorgen bruchsichere, gut unterteilte Brotdosen, die auslaufsicher und für das Kind leicht zu öffnen sind.

Sommerhitze und Hygiene: An heißen Tagen sollten keine leicht verderblichen Lebensmittel, wie z. B. Joghurt mitgegeben werden.

Wer hat das Sagen? Die Kinder oder die Erwachsenen? Beide – die Erwachsenen stellen das Angebot und das Kind entscheidet, was es aus diesem Angebot annehmen möchte.

Vorbilder erwünscht! Wenn die Erwachsenen selbst vielfältig und bunt essen, macht es das Kind bestimmt gerne nach.

Nicht zuviel und nicht zu wenig: Das Kita- oder Schulfrühstück ist nur als kleiner Zwischensnack gedacht – daher sind kleine, kindgerechte Mengen ausreichend. Falls das Kind ein Morgenmuffel ist und zuhause noch nicht frühstücken mag, kann die Menge größer sein.


Frisch, frischer, am frischesten: Lust, etwas selbst zuzubereiten?

Aufstriche, Brot oder Kuchen können mit wenig Aufwand selbst hergestellt werden. Hier ein paar Anregungen und Rezepte.

Zutaten
für 4 Gläser à 300 ml

  • Wasser
  • 300 g rote Linsen (alternativ Berglinsen oder Belugalinsen)
  • 2 bis 3 Möhren
  • 200 g Zucchini (im Herbst/Winter z. B. ersetzen durch Kürbis, Pastinake)
  • 2 kleine Zwiebeln
  • 3 bis 4 EL Rapsöl
  • 100 g Sonnenblumenkerne
  • 1 Bund Petersilie
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Zitrone
  • 1 TL Honig

Zubereitung

Rote Linsen in Wasser aufkochen und für 10 Minuten auf niedriger Stufe gar köcheln. Die Kochzeit an die jeweilige Linsensorte anpassen.
Möhren waschen, putzen, raspeln. Zucchini gründlich waschen grob raspeln. Zwiebeln kleinschneiden. Zwiebeln, Möhren und Zucchini in Rapsöl anschwitzen und ca. 10 Minuten garen. Gegebenenfalls etwas Wasser zufügen.
Linsen abgießen. Linsen zum Gemüse geben und die Sonnenblumenkerne dazugeben. Die Mischung grob pürieren. Dabei so viel Wasser zugeben, bis der Aufstrich so cremig ist wie gewünscht.
Kleingeschnittene Petersilie unter den Aufstrich mischen. Den Aufstrich mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft und Honig abschmecken.

Zutaten

  • 200 g Frischkäse
  • 100 g Schafskäse
  • 50 g Ajvar, mild (Paprika-Gemüse-Zubereitung)
  • ½ Bund Petersilie
  • Salz
  • 1 Knoblauchzehe (optional)

Zubereitung

Petersilie und Knoblauch kleinhacken. Schafskäse, Petersilie und Knoblauch im Mixer zerkleinern. Ajvar, Salz und Frischkäse unterrühren.

Zutaten

  • 150 g Soft-Datteln, entsteint
  • 2 Möhren geraspelt
  • 1 Knoblauchzehe (optional)
  • 300 g Frischkäse
  • 200 g Schmand
  • 2 TL Curry
  • ¼ bis ½ TL Salz
  • 1 bis 3 Prisen Paprikapulver

Zubereitung

Datteln im Mixer oder mit dem Messer kleinhacken und mit geraspelten Möhren, Frischkäse und Schmand vermengen. Mit Salz, Curry und Paprikapulver abschmecken.

Zutaten
ergibt ca. 600 g Aufstrich

  • 200 g Räuchertofu
  • 250 g Kidneybohnen (1 Dose)
  • 100 g Zwiebel
  • 5 EL Rapsöl
  • Pfeffer
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 TL Senf
  • ½ TL Rauchsalz
  • ½ TL Paprikapulver
  • 1 TL Gemüsebrühe Pulver
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • 1 EL Majoran oder Oregano

Zubereitung

Zwiebel würfeln und mit wenig Rapsöl in der Pfanne anschwitzen und abkühlen lassen. Räuchertofu würfeln. Kidneybohnen abgießen und mit Wasser abspülen. Abtropfen lassen.
Abgekühlte Zwiebeln, Tofu, Kidneybohnen und Tomatenmark in einer Küchenmaschine oder mit einem Pürierstab pürieren. Mit Majoran, Gemüsebrühe-Pulver, Senf, Rauchsalz, Paprikapulver und Pfeffer abschmecken. Bei Bedarf beim Pürieren langsam ein wenig Wasser zugeben.
Der Aufstrich schmeckt am besten, wenn er einen Tag im Kühlschrank durchzieht und dann innerhalb weiniger Tage verbraucht wird.

Zutaten

  • 300 g Möhren
  • 1 Zwiebel
  • 1 EL Rapsöl
  • 50 g Sonnenblumenkerne
  • ca. 260 g eingeweichte Kichererbsen (oder Dose)
  • 3 bis 4 getrocknete Datteln oder Aprikosen
  • 1 bis 2 EL Tahin, Sesampaste
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • 3 TL Zitronensaft
  • Jodsalz, Pfeffer
  • Kreuzkümmel nach Geschmack

Zubereitung

Getrocknete Kichererbsen über Nacht in Wasser einweichen. Einweichwasser wegkippen. Kichererbsen in einen Topf geben, mit Wasser auffüllen und 1 bis 2 Stunden langsam vor sich hin köcheln lassen. Kochwasser abgießen. (Alternativ Kichererbsen aus der Dose verwenden.)
Zwiebeln schälen und klein schneiden. Möhren waschen, putzen und raspeln. In Rapsöl weich andünsten und beiseitestellen. Die Sonnenblumenkerne behutsam in einer Pfanne anrösten und abkühlen lassen. Die Datteln oder Aprikosen klein schneiden. Alle Zutaten in einen Mixer geben und zusammen mit den Gewürzen pürieren.

Zutaten

  • 250 g tiefgekühlte Erbsen
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 EL Rapsöl
  • 1 EL weißes Tahin
  • 1 EL Zitronensaft
  • ½ TL Schwarzkümmel
  • 1 gestr. TL Salz

  • Sesam
  • frische Petersilie

Zubereitung

Die Erbsen 5 Minuten kochen und anschließend mit Eiswasser abschrecken, damit die grüne Farbe erhalten bleibt. Etwa 50 g beiseite stellen.
Die restlichen Erbsen mit den Zutaten vermischen und fein pürieren.
Den Hummus in eine flache Schale füllen und mit Sesam, den restlichen Erbsen und frischer Petersilie dekorieren.

Zutaten
für etwa 16 kleine Brötchen

  • 500 g Vollkornmehl (Dinkel oder Weizen)
  • 500 g Magerquark
  • 2 Eier
  • 2 Packungen Backpulver
  • 1 TL Salz
  • verschiedene Körner und Saaten (Sesam, Sonnenblumenkern ...)

Zubereitung

Die Zutaten zügig zu einem Teig verkneten und ca. 16 Brötchen formen. Diese mit Körnern bestreuen und bei 180°C (Umluft) 20 bis 25 min. backen.

Zutaten
für ein Brot

  • 500 g Dinkelkörner oder Dinkelvollkornmehl
  • ca. 350 g lauwarmes Wasser
  • 40 g frische Hefe (1 Würfel) oder ein Päckchen Trockenhefe
  • 1 TL Honig oder Zucker
  • 2 bis 3 TL Jodsalz
  • 40 g Essig
  • 320 g gemischte Saaten, z. B. Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Leinsamen, Sesamsaat
  • Margarine zum Einfetten der Backform
  • Haferflocken für die Form

Zubereitung

Falls Dinkelkörner anstatt Dinkelvollkornmehl verwendet wird, dieses vermahlen (Kornmühle oder Küchenmaschine).
Lauwarmes Wasser mit Hefe und Honig verrühren.
Vollkornmehl mit Salz und Saaten vermengen und mit Hefe-Wasser-Honig-Gemisch und Essig in der Küchenmaschine etwa 5 Minuten zu einem Teig verkneten. Dieser sollte nicht zu fest sein.
Eine Kastenform fetten und mit Haferflocken ausstreuen. Den Teig hineinfüllen eine gute Stunde an einem warmen Ort, abgedeckt ruhen lassen.
Brot im Backofen bei mind. 220 °C ca. 40 -50 Minuten backen. Eventuell die Temperatur nach 20 Minuten auf 200 °C zurückstellen.

Zutaten
für 2 Bleche

  • 120 g Dinkelvollkornmehl
  • 120 g Haferflocken
  • 100 g Sonnenblumenkerne
  • 50 g Leinsamen
  • 50 g Kürbiskerne (+ evtl. Kerne zum Bestreuen)
  • ½ TL Salz
  • 5 EL Rapsöl
  • 500 ml Wasser

Zubereitung

Alle Zutaten in einer Schüssel miteinander vermischen und für etwa 30 Minuten quellen lassen.
Zwei Backbleche mit Backpapier belegen. Darauf den Teig gleichmäßig dünn ausstreichen.
Knäckebrot bei 150 bis 160 °C (Umluft) für 30 Minuten backen, dann die Backbleche tauschen – Einschubhöhe tauschen und Bleche drehen. Für weitere 30 Minuten bis zur gewünschten Bräune fertig backen. Vor dem Servieren einige Minuten auskühlen lassen.

Zutaten
für 12 Muffins

  • 1 gelbe Paprika
  • 1 rote Paprika
  • 1 Zwiebel
  • 150 g Mais (alternativ grüne Erbsen)
  • 2 Eier
  • 100 g Naturjoghurt
  • 2 EL Rapsöl
  • 100 g Weizenvollkornmehl
  • 1 TL Backpulver

Zubereitung

Das Gemüse vorbereiten: Paprika waschen, Kerne herauslösen und fein würfeln. Die Zwiebel in sehr feine Würfel schneiden. Den Mais in einem Sieb unter gut abtropfen lassen. Alternativ Erbsen blanchieren.
Ein Muffin Blech mit den Papierförmchen auslegen.
Eier, Joghurt und Rapsöl verrühren. Anschließend Mehl und Backpulver unter die Eimasse heben. Gemüse mit unter den Teig mengen (das Gemüse sollte vollständig abgetropft sein).
Den Teig in die vorbereitete Muffinform füllen.
Bei 180 °C (Umluft) für 25 bis 30 Minuten backen. Eine Garprobe mit Hilfe eines Holzspießes vornehmen. Die Muffins aus dem Blech herausnehmen und auf ein Kuchengitter zum Abkühlen stellen.

Zutaten

  • 200 g Rote Bete (roh oder vorgegart)
  • 1 Apfel
  • 500 g Weizenvollkornmehl
  • 2 TL Trockenhefe
  • 400 ml lauwarmes Wasser
  • 2 Ei
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 2 bis 4 EL Rapsöl
  • 1 EL Puderzucker zum Bestreuen

Zubereitung

Rohe Rote Bete und den Apfel waschen. Rohe Rote Bete schälen, dann Rote Bete und Apfel grob zerteilen und im Blitzhacker mit 1 EL Wasser fein pürieren.
Mehl mit Hefe, Vanillezucker, Wasser, Ei und dem Mus verrühren und an einem warmen Ort 15 Minuten gehen lassen.
Waffeleisen einölen und 2 bis 3 EL Teig auf die hintere Hälfte setzen, zusammenklappen und bei höchster Stufe backen, dann herausnehmen. So Waffel für Waffel backen.
Mit Puderzucker bestäuben.

Zutaten
für eine Kastenbackform (30 cm)

  • 250 g Weizen- oder Dinkelvollkornmehl
  • 80 g Zucker
  • 2 TL Backpulver
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • ¼ TL Salz
  • 3 Eier
  • 120 g Rapsöl
  • 300 g Zucchini, geraspelt
  • 130 g geriebene Nüsse, z. B. Haselnüsse, Walnüsse
  • evtl. Milch

Zubereitung

Vollkornmehl, Zucker, Backpulver, Vanillezucker und Salz vermengen, die Eier und das Rapsöl hinzugeben. Alles zu einem glatten Teig verarbeiten. Zum Schluss die geriebenen Zucchini (gut ausgedrückt) und Nüsse unterheben. Je nach Konsistenz des Teigs etwas Milch hinzufügen.
Den Teig in eine gefettete hohe Backform (Kastenform) geben und bei 160° C (Heißluft) ca. 1 Stunde backen.

Zutaten
für Kastenform 30 cm

  • 400 g vorgekochte Rote Bete (vakuumiert)
  • 140 ml Rapsöl
  • 200 g Naturjoghurt
  • 4 Eier (Gr. M)
  • 280 g Vollkornmehl (Dinkel oder Weizen)
  • 3 gestrichene TL Backpulver
  • 140 g Zucker
  • 100 g Kakao oder/und Schokoladenreste
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • Salz
  • evtl. Alufolie zum Abdecken

Zubereitung

Kastenform fetten oder mit Backpapier auslegen. Rote Bete kleinschneiden und mit dem Öl in einer Rührschüssel pürieren. Joghurt und danach die Eier einzeln unterrühren.
Vollkornmehl, Backpulver, Zucker, Vanillezucker, Kakao und eine Prise Salz vermischen. Rote-Bete-Püree zufügen und alles kurz zu einem flüssigen Teig verrühren. In die Form füllen, glattstreichen und in den Ofen stellen.
Kuchen bei 150 °C (Umluft) 1 Stunde und 15 Minuten backen. Nach ca. 1 Stunde den Kuchen mit Alufolie abdecken. Stäbchenprobe machen und evtl. einige Minuten weiterbacken.
Kuchen aus dem Ofen nehmen und in der Form abkühlen lassen.