Die Vernetzungsstelle Schulverpflegung Schleswig-Holstein unterstützt Schulen in Schleswig-Holstein rund um das Thema Essen und Trinken. Auf den folgenden Seiten erfahren Sie mehr über die Vernetzungsstelle, ihre Aufgaben und Ziele.

Für eine Unterstützung vor Ort bieten wir Beratungen und Infogespräche an. Wir halten verschiedene Arbeitshilfen bereit, wie z. B. den DGE- Qualitätsstandard, sowie Broschüren und weiterführende Materialien.

Nehmen Sie Kontakt mit der Vernetzungsstelle Schulverpflegung Schleswig-Holstein auf, wenn Sie unterstützt werden möchten oder das Netzwerk selber unterstützen möchten. Denn das Zusammenspiel vieler Akteure verbessert die Qualität in der Schulverpflegung!

Tag der Schulverpflegung

Der Tag der Schulverpflegung findet in Schleswig-Holstein am 25. September 2019 in diesem Jahr unter dem Motto "Schule is(s)t nachhaltig" statt. Initiator ist „IN FORM – Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung“ des Bundeministeriums für Ernährung und Landwirtschaft.

Tag der Schulverpflegung: Schule is(s)t nachhaltig! Ideen für Aktion

Schülerinnen und Schüler sind aufgerufen Aktionen rund um das Thema "Schule is(s)t nachhaltig!" zu gestalten.

Ideen für Aktion für die Auseinandersetzung mit den Thema in Mensa, Cafeteria oder im Klassenraum:

Abfallmessung in der Schule

Viele Lebensmittel landen im Müll. In Deutschland sind es jährlich rund elf Millionen Tonnen Lebensmittel. ¹ Damit verschwenden wir Ressourcen, schaden der Umwelt und fördern, dass die Preise am Weltmarkt steigen. Die Gesamtabfallmenge für die bundesdeutschen Ganztagsschulen liegt bei rund 36.000 t/Jahr. ²

In der Schule fallen Speisereste z. B. in Form von Tellerresten in der Mensa an. Darüber hinaus finden sich in den Mülleimern der Klassenräume und der Cafeteria nicht gegessene Pausenbrote, Verpackungen aller Art und andere Lebensmittelreste. Vieles landet dort! Um welche Mengen handelt es sich? Wo und wann fallen welche Reste an? Warum ist das so? Kann die Schulgemeinschaft die Abfallmenge reduzieren?

Schülerinnen und Schüler aufgerufen, ihren Blick auf die Lebensmittelabfälle in ihrer Schule zu schärfen. Es geht um die Auseinandersetzung mit den Lebensmittel-abfällen und Speiseresten, die nach dem Verzehr in Mensa, Cafeteria oder im Klassenraum übrigbleiben. Abfallmessungen helfen festzustellen, wie viele Speisereste und/ oder welche Speisenkomponenten entsorgt werden.

Die folgenden Informationen geben Tipps für Aktionen, um die Abfallmenge zu erfassen und zu dokumentieren. Die Umsetzung ist mit einfachen Mitteln möglich.

Speiseplancheck: Check das Angebot am Kiosk und in der Mensa mit dem CO2-Rechner

Jeden Tag bieten der Kiosk und die Mensa ein Angebot an Speisen, Snacks und Getränken an. Wie nachhaltig ist die Verpflegung? Woher kommt das Gemüse und Obst und wie wurde es erzeugt? Kommen die Milchprodukte aus der Region? Gibt es Tomaten auch im Winter? Die Bananen wachsen nicht in Norddeutschland?  Diese Fragen könnt Ihr zum Anlass nehmen und der Herkunft  der Lebensmittelauswahl nachspüren. Regional, saisonal und biologisch erzeugte Lebensmittel wirken positiv auf die CO2-Bilianz.

Der Klimatarier-CO2-Rechner hilft den CO2-Foodabdruck zu erkennen. Oder die CO2-Bilanz des Angebots zu berechnen. Hier geht es zum LINK.

Der Saisonkalender des Bundeszentrums für Ernährung hilft bei der Einschätzung des Angebots.

Eine Beschreibung der häufigsten BIO-Label und Informationen zu ökologisch angebauten Lebensmittel sind hier zu finden.

Restauranttisch in der Mensa

(BZfE) – Um die Schulmensa machen bekanntlich vor allem die älteren Schüler gerne einen Bogen. Das muss gar nicht mal am Essen selbst liegen. Räume und Atmosphäre können genauso eine Rolle spielen wie Zeitdruck und Konkurrenzangebote durch den Kiosk oder die Snackbude nebenan. Außerdem essen und „chillen“ Jugendliche gerne unter sich. Manchmal genügen schon kleine Maßnahmen, um die Mensa für Jugendliche attraktiver zu machen. Eine Idee dazu ist der Restaurant-Tisch, den das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) entwickelt hat.

Idee und Materialien richten sich direkt an die Jugendlichen. Sie können die Vorlagen für den Bestellbogen, den Tischaufsteller und den Feedbackbogen selbst von der BZfE-Website herunterladen und an ihre Wünsche anpassen. Die Lehrenden bleiben im Hintergrund, sind Ansprechpartner und unterstützen die schulinterne Kommunikation. Schulleitung, Küchenpersonal und Mensaausschuss sollten mit ins Boot geholt werden und dahinterstehen – im Idealfall auch Caterer, Hausmeister und pädagogische Fachkräfte der Nachmittagsbetreuung.

Das kostenfreie Downloadmaterial als PDF und im Word-Format (Bestell-Nr. 0007) gibt es unter www.ble-medienservice.de/0007/unser-restaurant-tisch-schulmensa-mal-anders

Resteverwertung

Wieder mal Reste vom Essen übrig geblieben? Was anfangen mit Nudeln, Karoffeln, einer Scheibe Brot und etwas Käse noch dazu Tomaten und ein Ei! Werdet kreativ und überlegt euch Rezeptideen und setzt diese selber um. Für die Umsetzung kann ein Blick in den Lernzirkel: köstlich und kostbar-Lebensmittel verantwortungsvoll genießen vom Kompetenzzentrum Ernährung helfen.

Station Resteverwertung: "Reste.Kreativ.Kochen."

Fair-Trade: Für ein faires Angebot in der Schule

Schokolade, Kakao, Bananen, Kaffee, Süßwaren und vieles mehr gibt es als fair gehandelte Produkte. Nehmt den Tag der Schulverpflegung zum Anlass und schaut euch das Angebot an eurer Schule an - vom Kiosk bis zum Lehrerzimmer.

Werden fair gehandelte Produkte angeboten?

Welche Möglichkeiten gibt es diese Produkte in eurer Schule anzubieten.

Einen Blick über die Siegel-Vielfalt findet Ihr auf den Seiten der DGE e.V. Schleswig-Holstein.

Oder werdet gleich Fair-Trade-Schule! Infos gibt es hier.

Der Weg zu Mehr-Weg!

Dein Pfand fürs Klima: die Berufliche Schule Uferstraße in Hamburg spendet Pfandflaschen zum Schutz des Regenwaldes!

Coffee-to-go-Einwegbecher - Umweltauswirkungen und Alternativen: ein Hintergrundpapier der Deutschen Umwelthilfe informiert über die Auswirkungen des Gebrauches von Einwegbechern, nennt Zahlen und Fakten und liefert Vorschläge für Alternativen. Hier gibt es die Broschüre zum Download.

Einen Hinweis vom Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelhygiene zum hygienischen Umgang mit kundeneigenen Bechern findet ihr hier.

Noch Fragen?

Wir beantworten gerne alle Fragen zum Thema: Schule is(s)t nachhaltig! per E-Mail unter schulverpflegung@dge-sh.de und telefonsich unter 0431 2000 134.

Rückmeldebogen zu den Aktionen am Tag der Schulverpflegung

Bitte teilt uns die Aktivitäten zum Tag der Schulverpflegung an eurer Schule mit! Nutzt dazu den Rückmeldbogen und sendet ihn ausgefüllt an : schulverpflegung@dge-sh.de.

Wir freuen uns auf alle Ideen zum Thema: Schule is(s)t nachhaltig!

Danke!

Praxis-Workshop „Plant Based Food“ eine Alternative für das Angebot in der Schule!?

Am Tag der Schulverpflegung findet dieser Praxis-Workshop im Fachzentrum Hauswirtschaft in Osterönfeld statt.

An pflanzenbasierter Verpflegung wächst das Interesse, ist sie, nach den Trends Vegan und Vegetarisch, eine andere Möglichkeit, verstärkt pflanzliche Lebensmittel als Proteinquelle zu nutzen ohne dabei auf tierische Produkte zu verzichten. Dies kann eine Lösung sein, gesund zu verpflegen und dabei dem Klima etwas Gutes zu tun.

Ist Ihr Interesse geweckt? Weitere Informationen sowie die Anmeldung finden Sie hier.

Man soll dem Leib etwas Gutes bieten, damit die Seele Lust hat, darin zu wohnen.

Winston Churchill