Im Alter i(s)st man anders!

Ein Projekt zur Verbesserung der Ernährungssituation bei älteren und hochbetagten Menschen in der eigenen Häuslichkeit:

Möglichst lange gesund bleiben: Diesen Wunsch teilen viele Menschen. Zu einer gesundheitsbewussten Lebensführung trägt die Ernährung  entscheidend bei. Um auf das Thema gesunde Ernährung im Alter aufmerksam zu machen, darüber zu informieren und Hilfestellungen zu geben, fördern die AWO Pflege Schleswig-Holstein, das Sozialministerium Schleswig-Holstein, die AOK NordWest, die BARMER, der BKK-Landesverband, die DAK-Gesundheit, die KNAPPSCHAFT und die Techniker Krankenkasse an den Quartierstandorten Kiel, Lauenburg, Mildstedt, Neumünster und Schönkirchen vom 1. Dezember 2018 bis zum 20. November 2019 das Projekt „Im Alter i(s)st man anders“.

Projektträger ist die AWO-Pflege Schleswig-Holstein, die DGE ist Kooperationspartner.

Das übergeordnete Projektziel ist die Verbesserung der Ernährungssituation älterer und hochbetagter Menschen durch lebensweltbezogene Prävention und Reflexion an sechs Standorten in Schleswig-Holstein.
Im Rahmen eine  altersgerechten Quartiersentwicklung soll ein Quartier so weiterentwickelt werden, dass es älteren und anderen unterstützungsbedürftigen Menschen ermöglicht wird, so lange wie möglich und gut versorgt in ihrem gewohnten Umfeld leben zu können.

Das Projekt berücksichtigt eine notwendige Verhaltensänderung, indem es z.B.ernährungsbezogene Informationen (z.B. Ernährung bei Kaubeschwerden, Nahrungsergänzungsmittel und Wechselwirkungen bei Medikamenteneinnahme) und praktische Fertigkeiten (Vorratshaltung, Konservierung von Lebensmitteln, Umgang mit Finanzen) vermittelt. Durch den Quartiersbezug und wohnortnahe Aktivitäten hat es gleichzeitig einen Verhältnisbezug, indem es zur gesundheitsförderlichen Umgestaltung des Umfeldes neue Strukturen (durch Einbezug lokaler Akteure wie dem Einzelhandel) schafft.

Ziele des Projektes:
1. Lebensweltbezogene Prävention durch Reflexion der eigenen Essgewohnheiten zur Vermeidung von Mangelernährung
2. Sensibilisierung für die Versorgungssituation/Ernährungszustand der Nachbarn.
3. Verbesserung der Ernährungssituation älterer und hochbetagter Menschen im Rahmen der Quartiersarbeit.
4. Schaffung von Teilhabe- und Partizipationsmöglichkeiten schlechter gestellter Menschen durch nachhaltige Verankerung von gemeinschaftlichen Ernährungsangeboten im Quartier.
5. Die positive Beeinflussung lokaler Verhältnisse/Pflege/Unterstützung/Aufbau nachhaltiger Netzwerkstrukturen.

Man soll dem Leib etwas Gutes bieten, damit die Seele Lust hat, darin zu wohnen.

Winston Churchill